„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk,
das ich von jemandem empfangen kann, ist,
gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist,
den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.
Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.“
-Virginia Satir

Achtsamkeitspraxis

„Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich.“

– C. Skade‘

Achtsamkeit ist viel mehr als eine Methode: Sie ist eine Haltung, die man in sich entwickeln und vertiefen kann, und die dann auf sehr, sehr vielen Ebenen ihre Wirksamkeit entfaltet.

Seit vielen Jahren erlebe ich regelmäßige Achtsamkeitspraxis als eine große Bereicherung in meinem Leben und profitiere nachhaltig von ihrer Wirksamkeit.

Es gibt eine Fülle an Achtsamkeitsmethoden, die sich sehr gut in den Lebens- und Arbeitsalltag integrieren lassen. Meine Erfahrungen mit den vielfältigen Methoden und ihren durchweg positiven Wirkungen auf die körperliche und geistige Konstitution zu übermitteln und zu lehren fließt als ein wesentlicher Teil in meine Arbeit mit Menschen ein. 

Die Wurzeln der Achtsamkeitspraxis haben eine 2500 Jahre alte Tradition die auf der Achtsamkeitsmeditation basieren und die ursprünglich vor allem in abgelegenen buddhistischen Klöstern praktiziert wurde.

In unserer schnelllebigen westlichen Welt wird Achtsamkeit zumeist geübt und angewendet mit dem Ziel die Lebensqualität zu verbessern und zur Reduktion von Stress beizutragen. Unser Gehirn oder Geist besitzt die angeborene Fähigkeit achtsam zu sein. Wir müssen dies nicht neu erlernen, sondern können es vielmehr weiter kultivieren und stärken. Mit zunehmender Übung lehrt uns Achtsamkeit die Kunst sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und den eigenen Geist so zu schärfen, dass man sein volles Potential ausschöpfen kann.

Neurophysiologische Forschung und wissenschaftliche Studien belegen die vielseitigen Wirkungen von regelmäßiger Achtsamkeitspraxis. 

Hier einige Beispiele:

  • die Reduktion von Stress
  • eine höhere Widerstandskraft (Resilienz)
  • die Förderung emotionaler Intelligenz
  • ein höheres Maß an Kooperationsbereitschaft
  • mehr Authentizität
  • eine Lebensweise mit höherer Reflexion
  • die Stärkung der Belastbarkeit
  • eine klarere Fokussierung
  • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • konstruktivere Beziehungen mit anderen Menschen
  • mehr Akzeptanz und erhöhte Zufriedenheit

IMPULS:

Was ist eigentlich Achtsamkeit für Sie?

Woran bemerken Sie, dass Sie achtsam sind?

Was ist dann anders?

Wieviel Platz hat die Achtsamkeit in Ihrem Leben derzeit?

Wünschen Sie sich mehr davon?

Welchen Gewinn könnten Sie daraus ziehen?

Focusing - Der Stimme des Körpers folgen

„Geh Du vor“

sagt die Seele zum Körper,

„auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich“.

„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“, 

sagte der Köper zur Seele.

Ulrich Schaffer

FOCUSING DER STIMME DES KÖRPERS FOLGEN

Die Focusing Methode entstand auf der Grundlage der humanistischen personenzentrierten Psychotherapie und ist sowohl als Selbsthilfe-Weg erlernbar als auch als therapeutisches Verfahren wirksam anwendbar. Focusing wurde von Prof. Eugene Gene Gendlin, (Philosoph, Psychologe und Psychotherapeut,) entwickelt. In seinem therapeutischen Arbeiten war er von dem Sich-Einlassen auf das, was schon gespürt, aber noch nicht gewusst wird, dem, was über die Sprache, über Konzepte und Methoden hinaus geht fasziniert. 

Focusing ist eine psychologische Methode, die körperorientiert ist, da in ihrem Zentrum das achtsame Wahrnehmen des körperlichen Erlebens steht. Aus diesem Erleben entstehen unter bestimmten Bedingungen lösungsorientierte Schritte- Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Dies ist erklärbar, weil körperliche Resonanz eine Art des Erlebens ist, welche umfassender und vielschichtiger ist als reine Gefühle, Gedanken oder bildliche Vorstellungen. Eine körperliche Resonanz ist vorhanden, doch wir können diesem Gefühl oft noch keine Worte oder Bedeutung geben. Beispiele von solchen körperlichen Empfindungen: mir schnürt es die Kehle zu – es brennt unter der Haut – mir blutet das Herz – mir liegt ein Stein im Magen. Solche „Körper-Erkenntnisse“ sind als unmittelbar gefühlte Realität meist leichter umzusetzen als Lösungen die nur „vom Kopf“ kommen. Im Focusing wird der konstruktive Umgang mit eigenen Mustern, Strukturen und „inneren Kritikern“ gelernt.

Der „innere Kritiker“ ist der Teil der Persönlichkeit, der den Fokus immer auf unseren Schwächen und Fehlern richtet und uns immer wieder tief beschämt, was und wer wir sind.

Auch die Teilpersönlichkeit „inneres Kind“ kann mit Hilfe von Focusing heilsame neue Erfahrungen in Bezug auf belastende Erlebnisse der Vergangenheit machen.

Der Begriff „inneres Kind“ bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit.

Focusing ist ein Weg auf dem wir mit Hilfe von Anleitungen körperliche Achtsamkeit lernen können indem wir üben, uns im jeweiligen Augenblick zu spüren. Die Entwicklung einer zunehmend neugierig, absichtlsosen, selbstfürsorglichen, liebevollen, annehmenden Beziehung zu uns selbst wird dadurch gestärkt.

Focusing findet Anwendung in Bereichen wie:

  • Psychotherapie
  • Beratung, Coaching und Supervision
  • Gesundheitsvorsorge (Stressverwandlung, Entspannung, körperliches Wohlfühlen)
  • Management (Planung, Entscheidungsfindung, Kommunikation)
  • Pädagogik (Schule, Erwachsenenbildung)
  • der spirituellen Praxis (Meditation, Seelsorge)
  • in vielen alltäglichen persönlichen und beruflichen Situationen.

Systemische Therapie

„Jede unserer Handlungen, so unbedeutend sie uns auch erscheinen mag, beeinflusst das gesamte Universum, so wie jede Welle die Küste beeinflusst.“

Tarthang Tulku

Charakteristisch beim systemischen Ansatz ist, dass bei der Betrachtung einer Frage oder eines Problems nicht nur das Individuum,
der „Problem-Symptomträger“ allein Beachtung findet, sondern das System in dem er lebt.

Systeme können auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet werden:

  • Körperzelle /Körperorgan /Organsystem /Gefäßsystem
  • Individuum als Teil der Familie /Familie als Ganzes
  • Organisationsformen wie Arbeitsformen usw….

Das nach außen sichtbare Symptom wird als ein Signal gesehen für Störungen des inneren Gleichgewichts im Gesamtsystem. Der Mensch und das Symptom sind nur ein Teil des Ganzen. Sie sind Ausdruck des Problems (Symptomträger).Gesundheit und Krankheit werden daher in einem neuen Kontext gesehen. Weder der Patient (Symptomträger), noch die einzelnen Mitglieder des Systems werden mit Opfer-Täter Festlegung betrachtet, sondern als Teile des Gesamtsystems. Schuldzuweisungen können so vermieden oder aufgelöst werden. Wesentlich ist, dass das Symptom nicht nur als Einschränkung, sondern auch als Lösung einer problematischen Situation betrachtet wird, da es Signalcharakter hat. Eine systemische Therapie ist zielgerichtet auf die Veränderung der Verhaltensmuster innerhalb eines Systems, mit der erwünschten Folge, dass das Symptom nicht mehr notwendig ist. Für mein Arbeitsfeld bedeutet dies, systemisch wahrzunehmen und zu denken, den Zugang zu den vorhandenen Ressourcen erfahrbar zu machen, Wahlmöglichkeiten und Handlungsoptionen (wieder) zu eröffnen, zur Weiterentwicklung von Systemen anzuregen…

Kurzzeittherapie in Einzelarbeit

Erfahrungen aus der systemischen Familientherapie können auch in der Einzeltherapie nutzbar gemacht werden.
Dies resultiert aus dem Umstand, dass jeder Mensch das Beziehungssystem, in dem er lebt, mit sich trägt, dass er stets in „unterirdischer Verbindung“ mit ihr steht. Der systemische Ansatz beinhaltet die Betrachtung, dass Sie selbst den Schlüssel zur Lösung in sich tragen und die Aufgabe des Therapeuten lediglich darin besteht, Ihnen beim Suchen zu helfen. Im Rahmen einer systemischen Kurzzeittherapie ist zwar das Wissen und Nachfragen über ein Symptom sinnvoll zur Orientierung, doch der Fokus liegt bei der Lösungsorientierung und nicht bei der Problemzentrierung. Die Herausarbeitung von Lösungsansätzen die aus dem Konflikt hinausführen können, ist Anliegen des Prozesses.

Problemaufstellung

Wenn Sie das Anliegen haben, ein klar umrissenes Problem mit einer bestimmten Fragestellung systemisch zu betrachten, so bietet sich eine „Problemaufstellung“ an.

Herausgearbeitet werden Anteile wie:

    • der Fokus von dem aus Sie das Thema beleuchten wollen
    • das Ziel, das Sie erreichen möchten
    • die Hindernisse, die Sie beeinträchtigen
    • die Ressourcen, die Sie zur Verfügung haben
    • der „verdeckte Gewinn“ der im Zusammenhang mit dem Problem wirkt
    • die zukünftigen Aufgaben, die es bei einer Lösung zu bewältigen gilt
    Auf dieser Basis kann die Methode der Problemaufstellung für fast jedes Thema angewandt werden.
  •  Der zeitliche Umfang umfasst zumeist 2-3 Termine von jeweils 60-90 Minuten

Beziehung & Kommunikation

„Auch das größte Problem der Welt hätte gelöst werden können, solange es noch klein war.“

– Laotse

Eine Beziehung, sei sie familiärer, partnerschaftlicher, freundschaftlicher oder beruflicher Natur, zu pflegen, ihre Lebendigkeit zu erhalten und ihre Entwicklung zu fördern ist eine anspruchsvolle und zugleich sehr lohnenswerte Aufgabe.

Wie kann es Beziehungspartnern gelingen achtsam für ihre eigenen und für die Bedürfnisse des anderen zu sein?

Sie pflegen den regelmäßigen Austausch, das gemeinsame Gespräch auf Augenhöhe, das sich Einfühlen, das Mitfühlen, das den Anderen Annehmen, das Wohlwollen füreinander, den Respekt und manches mehr. All dies trägt dazu bei, dass die Beziehung einen guten Nährboden für ihr weiteres Wachstum hat.

Die Realität sieht oftmals anders aus, denn wir neigen dazu, uns mit gegenseitigen Ansprüchen und Bewertungen das Miteinander manches Mal wenig erfreulich zu gestalten. So sind Enttäuschung und Unzufriedenheit vorprogrammiert. Ohne Achtsamkeit und Reflexion besteht die Gefahr, dass die Summe der Missverständnisse und gegenseitigen Vorwürfe ansteigt und der Prozess der Enttäuschung und Entfremdung schleichend fortschreitet. Nicht selten entwickeln sich hartnäckige selbst- und beziehungsschädigende Muster, in denen die Konfliktpartner miteinander wie „verhakt“ sind. An diesem Punkt wird dann schmerzvoll sichtbar und spürbar wie schwierig es geworden ist wieder einen konstruktiven Umgang miteinander zu pflegen und offen für neue Möglichkeiten des Miteinanders zu sein. Auch „gut gemeinte Ratschläge“ von Freunden und Bekannten sind zumeist nicht mehr ausreichend, um wirklich nachhaltige Veränderungen zu erwirken.
Eine professionelle Begleitung bietet Ihnen die Chance in einem geschützten Rahmen, mit einem unparteiischen Gegenüber sich auf eine tiefergehende Auseinandersetzung  einzulassen. Die bewusste und wahrhaftige Auseinandersetzung mit den persönlichen Themen führt zu größerer Klarheit und zu Entscheidungen die aus dem Prozess der inneren Reifung und Verarbeitung entstanden sind.

Lassen Sie sich wirkungsvoll dabei unterstützen:

  • Ihre eigenen Bedürfnisse wieder mehr zu spüren
  • Brücken des gegenseitigen Verstehens zu bauen
  • der Gefahr des immer gleichen Schlagabtausches der Argumente und Vorwürfe zu entrinnen
  • den Anderen wirklich wahrzunehmen und zu verstehen
  • Gespräche miteinander so zu führen, dass auf Analysieren, Interpretieren, Vermuten, Eindringen, Beurteilen, Moralisieren, Beraten, Helfen wollen verzichtet werden kann …

„Von einem Beziehungskonto kann nur derjenige abheben, der auch eingezahlt hat…“                                 Unbekannt

Sei es, dass Sie diese Unterstützung für sich alleine wählen, und/oder mit Ihrem-r Partner-In gemeinsam. Fassen Sie einen Entschluss und investieren Sie in Ihre Beziehungspflege. Ich freue mich, Sie dabei einen Teil des Weges begleiten zu dürfen…

 

Es ist mir ein Herzensanliegen, unter Berücksichtigung der Einzigartigkeit eines jeden Menschen, die für sein Anliegen passenden Mittel & Wege zu finden und nutzbar zu machen. Die Summe an Lebenserfahrungen, und die praxisbezogenen Ausbildungen die ich absolviert habe, bilden die Grundlage auf der ich nun aus einem Füllhorn an erfolgreich erprobten Mitteln schöpfen darf. Vielleicht haben Sie die Beschreibungen der verschiedenen Methoden inspiriert. Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt zum Kennenlernen und Erleben meiner Arbeitsweise wünschen, so stehe ich für ein 30-minütiges, kostenloses Erstgespräch zur Verfügung.

Sie können die Anfrage gerne telefonisch oder via Kontaktformular an mich senden.

Kontemplative, buddhistische Psychologie

„Wir können Schritt für Schritt unsere Vorstellungen von dem Menschen fallen lassen, der wir sein sollten oder der wir sein zu müssen glauben, und auch von dem, von dem wir glauben, dass die anderen glauben, wir sollten oder wollten dieser Mensch sein.“

– Pema Chödrön

In der kontemplativen, buddhistischen Psychologie lernen und üben wir uns in Achtsamkeit, Mitgefühl und Selbstfürsorge. Die Erkenntnisse aus der buddhistischen Psychologie gründen auf einem jahrtausendealten Wissen über das Funktionieren des menschlichen Geistes sowohl in klaren, als auch in verwirrten Zuständen.

Ein Fokus in der kontemplativen Psychologie ist auf die uns innewohnende Gesundheit gerichtet. Diese „grundlegende, innere geistige Gesundheit“ ist aus buddhistischer Sicht von Natur aus in jedem Menschen vorhanden. In ihrer Betrachtung liegen die Ursachen des Leidens und auch der Schlüssel zur Überwindung des Leidens in unserem Geist. Buddhistische Psychologie richtet ihr Augenmerk im therapeutischen Prozess und im Miteinander nicht primär auf das „Symptom – die Störung“, sondern vielmehr auf die Entfaltung und Stärkung der gesunden Lebensenergien und Ressourcen. Sie unterstützt mit entsprechenden Übungen den Zugang zu unserer inneren Weisheit, Offenheit und Klarheit.

Die Inhalte des Karuna Trainings basieren auf dem Master Studiengang

Contemplative Psychotherapy“ welcher am Naropa Institut in Bolder gelehrt wird.

Karuna kommt aus dem Sanskrit (alt-indische Sprache) und ist ein zentraler Begriff der buddhistischen Geistesschulung und Ethik. Seine Bedeutung ist Mitgefühl – nicht Mitleid. Mitleid fühlt Bedauern für „jenen armen Menschen“, so, als wäre er etwas von uns Verschiedenes. Mitleid trennt uns „künstlich“ voneinander, während Mitgefühl auf Augenhöhe Empfindungen wie Schmerz, Leid oder andere Zustände des anderen fühlenden Wesens auch in sich selbst spürt und in mitfühlender Weise darauf reagiert.

Während der vier jährigen Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin wurden die unten genannten Inhalte im Rahmen des Karuna Trainings gelehrt und sehr praxisorientiert vermittelt.

Ich bin dankbar, den Reichtum dieser Erfahrungen in mein Leben und so auch in meine Arbeit mit anderen Menschen wirksam einfließen zu lassen. Alle unter Punkt 1-6 genannten Inhalte und Methoden vermittle ich mit Freude in Einzelarbeit und in Kursen und Seminaren. Mein Wunsch ist es, dass viele Menschen davon profitieren können und, dass das Wissen große Verbreitung findet, wie wir mit uns selbst und anderen so arbeiten können, dass dabei die uns innewohnende grundlegende Gutheit und Gesundheit zu Tage tritt und gestärkt wird.  

Inhalte des Karuna Trainings:

  1. Achtsamkeit – Übung, im gegenwärtigen Moment zu verweilen, ohne ständig etwas verändern oder regeln zu müssen.
  2. Meditation – die grundlegende Übung, um Achtsamkeit zu schulen, den Geist zu erforschen und die Zuversicht in die natürlichen Eigenschaften des Geistes – Intelligenz, Klarheit, Wärme/Empathie, Kraft, Mut – zu stärken
  3. Körper-Sprache-Geist-Gruppen – Achtsamkeitsbasierte Supervisionspraxis, die dazu dient, Beziehungen (insbesondere eingefahrene, meist Therapeut/in – Klient/in) in einem neuen Licht betrachten zu können.
  4. Prozessgruppen – Arbeit in fortlaufenden Gruppen auf Grundlage achtsamen, wahrhaftigen Sprechens und Zuhörens im gegenwärtigen Moment
  5. Vier-Schritte-Praxis – Sie dient dazu, Emotionen zu erforschen, anzuerkennen und ihre zugrundeliegende Energie wahrzunehmen, zu durchleben und loszulassen.
  6. Mitfühlender Austausch – achtsame und mitfühlende Begegnung auf Augenhöhe, die gegenseitige Heilung ermöglicht
  7.  „Tonglen“ – Meditationspraxis, die innewohnendes Mitgefühl fließen lässt.  Die Tonglen-Praxis dient insbesondere dazu, unser Herz für die Weisheit einer mitfühlenden Kommunikation zu öffnen. „Tonglen“ ist tibetisch und kann mit „aufnehmen und aussenden“ übersetzt werden.
  8. „Maitri“ Raumgewahrsein ermöglicht es, die innewohnende Weisheit und Gesundheit aller Emotionen und Energien aufzudecken und ihr zu vertrauen. „Maitri“ ist ein Begriff aus dem Sanskrit und heißt so viel wie „bedingungslose, liebevolle Zuwendung“. Exklusiv bei Karuna Training!

Bei näherem Interesse zu einzelnen Übungsmethoden aus der buddhistischen Psychologie sprechen Sie mich gerne an. 

Weitere Informationen zur Fortbildung im „Karuna Training“ finden Sie unter: 

http://www.karunatraining.de/karuna-training/

Meditation

„Stille ist ein großer Segen, sie reinigt das Gehirn, gibt ihm Vitalität. Und diese Stille erzeugt eine große Energie, nicht nur Energie des Denkens oder die Energie der Maschinen, sondern unverdorbene Energie, die unermessliche Kräfte und Fähigkeiten hat. Dies ist der Ort, wo das Gehirn, das sehr aktiv ist, still sein kann. Eben diese intensive Aktivität des Gehirns hat die Eigenschaft und die Tiefe und die Schönheit der Stille.“

– Krishnamurti

Meditation eine heilsame Kraft für unser Leben

Die Meditation ist längst nicht mehr nur eine religiöse Praxis. Heute wird ihre Wirkung medizinisch erforscht und Psychiater, Neurologen und Molekularbiologen haben eine Reihe positiver Auswirkungen des Meditierens auf die Funktion des menschlichen Gehirns und Organismus beobachtet. Der Geist kann den Körper beeinflussen. Durch regelmäßiges Meditieren lassen sich Gefühle besser regulieren, was wiederum dazu führt, dass die schädliche Wirkung von Stresshormonen auf unser Immunsystem vermindert wird und unsere Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Auf diese Weise, so der derzeitige Forschungsstand, ist die Meditation in der Lage, entzündliche Erkrankungen, Abwehrkräfte und sogar die Zellalterung positiv zu beeinflussen. So wird Meditation auch begleitend bei der Behandlung verschiedener Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen oder auch bei chronischen Schmerzen eingesetzt.

Der Mensch strebt immer nach Gelassenheit und einem gesunden Leben und zugleich geraten wir in unserem Alltag häufig in Situationen, in denen wir innere Anspannung, Nervosität und Stimmungsschwankungen erleben. Wir sind im Strudel der Ereignisse gefangen. Mit der Meditationspraxis können wir grundlegende Übungen erlernen, die uns verlässlich zur Erlangung von mehr innerer Ruhe und Stabilität führen. Die Erkenntnis über uns selbst und unsere „Programmierungen“ wächst und wir finden einen tieferen Zugang zu unserer inneren Weisheit.  Dies hat eine tiefe und hilfreiche Wirkung auf unseren Umgang mit schwierigen Situationen in unserem täglichen Leben.

Es gibt viele verschiedene Alltagssituationen, in denen wir uns der Meditation widmen können indem wir dem was wir tun größere Bewusstheit und Achtsamkeit schenken. Die Achtsamkeitsmeditation ist die Grundlage aller Formen der Meditation. 

IMPULS

Denken Sie gar nicht viel darüber nach, ob Sie es können oder was es bewirkt, sondern seien Sie neugierig, probieren Sie es aus und sammeln so Erfahrungen. Schenken Sie sich jetzt einige Minuten Zeit und lassen Sie sich von mir in eine kurze Meditation begleiten, die Sie im Alltag jederzeit anwenden können um sich kurz zu entspannen und wieder „zu sich zu kommen“.

Tibetisches Heil Yoga - Kum Nye

Das tibetische Heilyoga Kum Nye (ausgesprochen Kum Njeh), ist ein aus Tibet stammendes Übungssystem. Ku(m) kann mit Körper, Verkörperung und auch Energiekörper übersetzt werden. Nye bedeutet Massage, Wechselwirkung, Einwirkung. Kum Nye Yoga kann also mit “Massage des Energiekörpers” übersetzt werden.

Der in den USA lebende tibetische Lama Tarthang Tulku Rinpoche hat diese Praxis, deren Wurzeln im Yoga der feinstofflichen Energien und in der medizinischen Tradition Tibets verankert sind, Ende der 60er Jahre in den Westen eingeführt. Als er in den Westen kam um Meditation zu lehren bemerkte er bald, dass viele Menschen die zu ihm kamen um Meditation zu lernen und mehr über die Lehre des Buddhismus zu erfahren, wenig Kontakt zu ihrem Körpererleben hatten, dass sie große Schwierigkeiten dabei hatten für eine Weile in Stille zu sitzen und sowohl körperlich als auch geistig sehr unruhig waren.

Diese Beobachtungen veranlassten Tarthang Tulku zur Zusammenarbeit mit Physiologen, Psychologen und Psychotherapeuten, um auf der Basis seiner eigenen intensiven Ausbildung in verschiedenen Disziplinen des tibetischen Buddhismus, das Kum Nye Übungssystem zu entwickeln, das den Bedürfnissen westlich geprägter Menschen entspricht.

Bewusstheit für den Körper zu entwickeln ist die Basis der Kum Nye Praxis.

Körperbewusstheit bringt uns in die Gegenwart.

Die Präsenz im gegenwärtigen Moment öffnet und vertieft den Kontakt mit unserer inneren Natur.

Das Fundament des Wohlbefindens in der Kum Nye Praxis wird durch die Achtsamkeit des Körpers, die Achtsamkeit des Atems und die Achtsamkeit der Gefühle gebildet.

Der Geist entspannt sich und verringert seine planenden und oftmals sich sorgenden Aktivitäten.

Blockaden im Energiesystem werden gelöst.

Körper und Geist werden belebt und die Sinne erfrischt.

Man kann Kum Nye Yoga sowohl alleine, als auch in der Gruppe üben. Zum Einstieg ist es jedoch empfehlenswert in der Gruppe unter Anleitung einer qualifizierten Lehrerin bzw. Lehrers zu üben. Auf diese Weise entdeckt man Kum Nye Yoga ständig neu und somit auch sich selbst.

Die regelmäßige Übung von Kum Nye fördert einen Prozess, der sowohl den Körper als auch den Geist tief entspannt. Dies ist eine wunderbare Basis für die meditative Übungspraxis bei der wir zunehmend Stille, Gegenwärtigkeit und Präsenz entwickeln.

Einen vertiefenden Einblick gibt das Interview mit Arnaud Maitland.

Er ist ein Schüler von Tarthang Tulku Rinpoche, der seit 1977 in Rinpoches Organisationen studiert und arbeitet. Arnaud ist ein internationaler Retreat- und Seminarleiter und ist derzeit Direktor des Dharma Publishing und Centre for Skillful Means. (geschicktes Wirken)

Um ein Interview mit Arnaud zu sehen, klicken Sie hier.

Prana Heilung

„Wo es so viel Leiden gibt, ist es mein Bestreben, dass paranormales Heilen in naher Zukunft als etwas ganz Normales angesehen wird.“

– Grand Master Choa Kok Sui

Gerne möchte ich Ihnen einen Einblick in die Methode der Prana Heilung geben, einer Selbstheilungsmethode mit der ich im Rahmen mehrerer Fortbildungen zum energetischen Selbstschutz eindrucksvolle Erfahrungen machen durfte. 

Pranic Healing (dt. Prana-Heilung) nach Choa Kok Sui ist die Wissenschaft und die Kunst des berührungslosen Energie-Heilens. Es basiert auf den uralten Texten und Traditionen der Chinesischen Medizin und anderen orientalischen Heilungstechniken. Es ist eine klare, systematische und ausgesprochen effektive Technik, die Choa Kok Sui in seiner über 20-jährigen Forschungstätigkeit, in Zusammenarbeit mit Ärzten, Heilern und Hellsichtigen entwickelte. Der gelernte Chemie-Ingenieur und Geschäftsmann Choa Kok Sui ist ein Praktiker und beschäftigte sich seit frühester Jugend mit paranormalen Phänomenen. Er lernte die ehemals geheimen Heilweisen asiatischer, amerikanischer und europäischer Schamanen und propagierte eine ganzheitliche Gesundheitsvorsorge, kombiniert aus gesunder Ernährung, körperlicher Ertüchtigung, konventioneller und alternativer Medizin und Pranaheilung.

Das Grundprinzip des Pranic Healing ist die Übertragung von Lebensenergie. Dadurch wird die Selbstheilungskraft erheblich unterstützt und beschleunigt. 

So wie die Prana Heilung basieren viele der alternativen Heilmethoden auf dem Prinzip der universellen Lebensenergie, genannt „Prana“ (Sanskrit), „Chi“ (China), „Ki“ (Japan). Prana, die Lebensenergie, ist die Kraft, die alles am Leben erhält. Ohne sie ist kein Leben möglich.
Die Lebensenergie wird von unserem feinstofflichen Energiekörper („Aura“) aufgenommen und durch die Energiezentren („Chakras“) verteilt. Wenn dieses Energiesystem aus dem Gleichgewicht gerät, beispielsweise durch zu viel Stress, falsche Ernährung, negative Emotionen und Gedanken,                                                                 dann wird auch der physische Körper krank.
Grundlage des Pranic Healing ist das Wissen um den unsichtbaren Energiekörper, jenes leuchtende Energiefeld, welches von Hellsichtigen seit Alters her wahrgenommen wurde und allgemein unter dem Namen „Aura“ bekannt ist. Dieses Energiefeld ist das feinstoffliche Abbild unseres physischen Körpers. Beim Pranic Healing werden ohne Berührung des physischen Körpers als erstes Blockaden und Prana-Stauungen in der Aura beseitigt und dann neue Lebensenergie in die betreffenden Bereiche gelenkt.

Das Außerordentliche dieser Methode besteht darin, dass man schon am Beginn des Studiums den Energiekörper spüren, sehen, reinigen und energetisieren lernt und dabei ganz unmittelbare, manchmal beeindruckende Wirkungen spürt.

Pranic Healing

  • beugt Krankheiten vor und unterstützt die Selbstheilung,
  • stärkt die physische, mentale und emotionale Gesundheit,
  • ergänzt die Schulmedizin und andere Heilverfahren,
  • schützt vor negativen Energien,
  • vertieft Intuition, Mitgefühl und Friedfertigkeit,
  • verbessert das Vertrauen, Ziele zu erreichen,
  • fördert die Heilkraft und die spirituelle Entwicklung.

Es ist mir ein Herzensanliegen, unter Berücksichtigung der Einzigartigkeit eines jeden Menschen, die für sein Anliegen passenden Mittel & Wege zu finden und nutzbar zu machen. Die Summe an Lebenserfahrungen, die praxisbezogenen Ausbildungen die ich absolviert habe und die Fortbildungen an denen ich regelmäßig teilnehme, bilden die Grundlage auf der ich aus einem Füllhorn an erfolgreich erprobten Mitteln schöpfen darf. Vielleicht haben Sie die Beschreibungen der verschiedenen Methoden inspiriert. Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Wenn Sie einen persönlichen Kontakt zum Kennenlernen und Erleben meiner Arbeitsweise wünschen, so stehe ich für ein 30-minütiges, kostenloses Erstgespräch zur Verfügung.